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Während die deutsche Autoarbeitergewerkschaft IG Metall weiter mit den deutschen Autobauern verhandelte, verließen 20.000 Beschäftigte im Volkswagen-Stammwerk Wolfsburg zwei Stunden lang die Produktionslinien, um ihre Entschlossenheit für einen fairen Tarifvertrag zum Ausdruck zu bringen. Insgesamt haben sich eine halbe Million Beschäftigte an dreitägigen Streiks in deutschen Montagewerken, Teilelieferanten und anderen Metallereien beteiligt. Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvereinbarung für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es zeigt, dass wir die Krisenzeit beenden und dass die Arbeitnehmer für ihre Rechte für einen fairen Anteil an der Erholung eintreten. Die Vereinbarung zeigt auch, dass die „Flexibilität“ am Arbeitsplatz nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Arbeitnehmern festgelegt werden sollte. Es gibt drei Hauptausleinen aus der Vereinbarung, die sich auf Löhne, Arbeitszeit und den so genannten Tariflohnzuschlag beziehen. Darüber hinaus besteht Einigkeit darüber, die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile für Angestellte bis zum 30. September 2020 im Rahmen einer Verhandlungspflicht neu zu ordnen. IndustriAll Europe begrüßt den am 6.

Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Umfang: Der Haustarifvertrag der Volkswagen AG gilt für knapp 120.000 Mitarbeiter in den Werken Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG. Am nächsten Tag, ohne dass eine Einigung erzielt wurde, streiken Tausende VW-Beschäftigte im ganzen Land zwei Stunden lang. Im VW-Werk Kassel-Baunatal nahmen über 6.000 Beschäftigte teil und jubelten IGM-Lokalchef Oliver Dietzel zu, als er erklärte: Volkswagen und die IG Metall (Metallarbeitergewerkschaft Deutschland) haben die Verhandlungen für die Beschäftigten der Volkswagen AG erfolgreich abgeschlossen. Als Folge der Corona-Krise fanden die Gespräche unter außergewöhnlich schwierigen Bedingungen statt. Die Tarifparteien einigten sich darauf, die am 30. April 2020 gekündigten Tarifverträge weiter anzuwenden, ohne die Tischlöhne bis Ende Dezember 2020 zu erhöhen.


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