Muster Musterfeststellungsklage vw


Am 14. März 2016 wurde die Volkswagen AG in Deutschland verklagt, weil sie die Finanzmärkte angeblich nicht rechtzeitig über Abschalteinrichtungen in Dieselmotoren informiert haben soll. Die Klage im Namen von 278 institutionellen Anlegern verlangt 3,3 Mrd. EUR (3,7 Mrd. USD zum Wechselkurs im März 2016) als Entschädigung. [311] BlackRock Inc., der weltgrößte Vermögensverwalter, schloss sich im September 2016 anderen institutionellen Investoren an. [312] Im Dezember 2016 beschloss die niederländische Verbraucherbehörde ACM zu untersuchen, ob niederländische Gesetze gebrochen und Verbraucher getäuscht wurden, ein Bericht war bis Juni 2017 fällig. 5.000 niederländische Volkswagen-Eigentümer haben sich für eine Sammelklage angemeldet. [wann?] [244] Die Niederlande haben in den letzten Jahren Milliarden Euro für Subventionen für energieeffiziente Autos ausgegeben. [vague] Jesse Klaver von der parteipolitischen Partei GroenLinks antwortete[wann?], dass die Niederlande Geld von den Automobilherstellern zurückfordern müssten, wenn sich herausstellt, dass sie in den Niederlanden Betrug begangen haben.

[245] Es gibt bereits ein paar hundert Klagen, in denen vw wirtschaftliche Schäden an der inzwischen berüchtigten Marketingkampagne „Clean Diesel“ und die halben Millionen Autos unter EPA-Verletzung geltend gemacht wird. Vor dem Judicial Panel on Multidistrict Litigation wurde noch keinekonsolidiert. Vorerst hat Hagens-Berman, ein riesiges Unternehmen, das 1,1 Milliarden Dollar von Toyota gequetscht hat und General Motors auf 10 Milliarden Dollar verklagen will, eine Sammelklage vorbereitet und wartet. Am 12. Januar 2016 lehnten die US-Regulierungsbehörden die Rückrufpläne von Volkswagen für die betroffenen 2,0-Liter-Dieselmotoren ab, die CARB im Dezember 2015 vorgelegt wurden, mit der Begründung, dass diese „die Gesamtauswirkungen auf fahrzeugleistung, Emissionen und Sicherheit nicht angemessen ausräumen“. [274] [275] Volkswagen bestätigte, dass die Gespräche mit CARB fortgesetzt werden, und erklärte, das Unternehmen arbeite daran, „ein Paket zusammenzubringen, das unsere Kunden in erster Linie und dann auch die Regulierungsbehörden zufriedenstellt“. [274] Die Bundesstaaten Arizona, West Virginia, New Mexico und Texas sowie Harris County (Texas) reichten getrennte Klagen ein, um die Rückgabe von VW zu fordern. Das Unternehmen sieht sich auch Ermittlungen von 48 US-Staatsanwälten gegenüber (Stand: Februar 2016[update]). [276] [277] [278] Das neunte Berufungsgericht des US-Bundesstaates entschied am 1.

Juni 2020, dass Volkswagen für weitere Rechtsschäden haftet, die von staatlichen und lokalen Regierungen im Emissionsbetrug angestrengt wurden. Das einstimmige Urteil des Gerichts ebnete den Weg für zwei Countys in Florida und Utah, um mit einem Rechtsstreit gegen Volkswagen sowie möglichen weiteren Fällen von Gerichtsbarkeiten in den USA fortzufahren. Bis Juni 2020 hatte VW bereits 33,3 Milliarden US-Dollar für Vergleiche und andere Kosten einschließlich rückkaufende Dieselfahrzeuge aufgewendet. In einer Erklärung erklärte VW, dass es das Kreisgericht bitten würde, das Urteil zu überprüfen, und dass das Unternehmen, falls nötig, den Fall vor den Obersten Gerichtshof der USA bringen würde. [280] Bis zum 27. September 2015 wurden mindestens 34 Sammelklagen in den Vereinigten Staaten[299][300][301] und Kanada[302][303] im Namen von Volkswagen- und Audi-Eigentümern eingereicht, die Volkswagen der Vertragsverletzung, betrügerischer Verschleierung, falscher Werbung und Verstößen gegen Bundes- und Landesgesetze beschuldigten und den „verminderten Wert“ von Dieseln, die an die Verschmutzungsbestimmungen angepasst werden sollen, , aufgrund möglicher Reduzierungen der PS und der Kraftstoffeffizienz. [304] Laut Reuters ist ein Grund, warum Die Anwälte der Sammelklage so schnell mobilisieren konnten, dass das Marketing des Unternehmens an gehobene Fachleute, einschließlich Juristen, nach hinten losgegangen war. [305] Nach Angaben des Bundesjustizministeriums haben sich rund 446.000 Kläger der Sammelklage angeschlossen, die gemeinsam vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) und dem größten Automobilclub des Landes, dem ADAC, organisiert wird.


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